Forschungszulage
Bis zu 4,2 Mio. € Förderung pro Jahr.
Aus unserer Sicht die beste Förderung in Deutschland: planbar, ohne Stichtage, unabhängig von Branche und Größe und als einzige F&E-Förderung rückwirkend anwendbar.
Wie hoch wäre eure Forschungszulage?
Welche Kennzahlen gelten für die Forschungszulage?
| Fördersatz | bis 35 % |
| Effektiv auf interne F&E-Personalkosten | bis 42 % (inkl. 20 % Gemeinkostenpauschale, für Vorhaben mit Beginn ab 2026) |
| Max. Bemessungsgrundlage | 12 Mio. € pro Jahr, also bis 4,2 Mio. € Zulage |
| Rückwirkend | Kosten ab 2022, die Frist für 2022 endet am 31.12.2026 |
| Antrag vor Projektbeginn | nicht erforderlich |
| Auszahlung | Verrechnung mit der Steuer, Überschuss wird erstattet, auch bei Verlusten |
Stand: September 2026. Quelle: Offizielle Programmseite
Was wird gefördert?
Gefördert werden F&E-Personalkosten, Eigenleistungen von Einzelunternehmer:innen mit 100 € pro Stunde, Auftragsforschung im EU/EWR-Raum mit 70 % des Entgelts und Abschreibungen auf ausschließlich im Vorhaben genutzte Wirtschaftsgüter. Voraussetzung ist echte Entwicklung mit technischem Risiko.
Förderfähig
- ✓Eigene Modellarchitekturen und Custom-Trainingspipelines
- ✓Neue Verfahren mit technischem Risiko
- ✓Systematische Experimente mit offenem Ausgang
- ✓Eigene Hardware- oder Materialentwicklung
Nicht förderfähig
- ×Standard-Webentwicklung und CRUD
- ×Reine API-Calls gegen fremde Modelle
- ×Prompt-Engineering
- ×Reines UI-Redesign
- ×Marktforschung
- ×Laufender Betrieb
Was wir bei der Forschungszulage in der Praxis sehen
- ·Der häufigste Fehler ist, das Produkt zu beschreiben statt die Entwicklung. Gefördert wird die Technologie, nicht der Use-Case.
- ·Die Abgrenzung entscheidet: Was leisten bestehende Verfahren, und wo geht euer Ansatz technisch darüber hinaus?
- ·Keine Stundennachweise geführt? In der Regel kein Blocker. GrantOS leitet die Nachweise per API aus euren bestehenden Systemen ab.
- ·Die BSFZ fragt immer wieder dieselben Punkte nach. Wir kennen sie und beantworten sie direkt im Antrag.
Wie lange dauert der Prozess?
Von der Datenaufnahme bis zur Einreichung bei der BSFZ vergehen rund sechs Wochen. Die BSFZ entscheidet in der Regel in rund drei Monaten nach Antragstellung.
- 01
Kick-off bis Einreichung
ca. 6 Wochen
- 02
BSFZ-Bescheid
in der Regel rund 3 Monate
- 03
Antrag beim Finanzamt
nach Ablauf des Wirtschaftsjahres
- 04
Festsetzung und Auszahlung
mit dem Steuerbescheid
Wie viel Arbeit bleibt bei euch?
Rund acht Stunden über den gesamten Prozess. GrantOS zieht die Nachweise per API aus Personio, HiBob, DATEV, Jira, Linear, GitHub und weiteren Systemen und erzeugt die Dokumentation automatisch. Den Rest übernehmen wir.
ca. 8 Stunden
Forschungszulage oder KMU-innovativ, was passt besser?
| Kriterium | Forschungszulage | KMU-innovativ |
|---|---|---|
| Rückwirkend | Ja, ab 2022 | Nein, Projektstart erst nach Bewilligung |
| Höchstsatz | bis 42 % effektiv für Vorhaben ab 2026 | bis 70 % für kleine Unternehmen, mit Forschungspartner bis 80 % |
| Umfang | bis 4,2 Mio. € pro Jahr | typisches Projektvolumen 2 bis 3 Mio. € |
| Antragsstatus | laufend | Stichtage 15. April und 15. Oktober |
| Unternehmensgröße | alle | KMU mit weniger als 250 Beschäftigten |
| Kombinierbar? | Ja, solange dieselben Kosten nicht doppelt gefördert werden. | Ja, solange dieselben Kosten nicht doppelt gefördert werden. |
Welche Fragen hören wir am häufigsten?
Ja. Beantragen lassen sich aktuell die Wirtschaftsjahre 2022 bis 2025. Für 2022 endet die Frist am 31.12.2026. Ein Antrag vor Projektbeginn ist nicht nötig.
Nein. Der Nachweis lässt sich aus vorhandenen Systemen rekonstruieren: Linear, Jira, Git-Historie, Sprint-Planungen und Lohnjournale reichen in aller Regel aus.
Ja, sie darf neben anderen Förderungen gewährt werden. Dieselben Kosten dürfen aber nicht doppelt gefördert werden. Wir trennen Vorhaben und Kostenarten sauber.
Nein. Übersteigt die Forschungszulage die Steuerschuld, wird der Differenzbetrag erstattet.
Kosten aus 2022 nur noch bis 31.12.2026 beantragbar
15-minütiges Erstgespräch. Danach wisst ihr, welche Bemessungsgrundlage realistisch ist.
